ÜBER UNS

Vorab: Jenseits aller Interpretationen, Stile, Ansätze und Ausführungen: Die Yoga-Praxis unterstützt ohne Einschränkung das persönliche und kollektive Wohlbefinden und stärkt die Gesundheit (körperlich und mental) auf allen Ebenen. Das Ganze ohne Zweifel, seit Jahrtausenden von Millionen Übenden so erfahren und belegt – es gibt kein anderes körperlich-geistiges Übungssystem der menschlichen Tradition, das auf diesen umfassenden Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. So leben die Yogis ganz im Bewusstsein der antiken Vorgabe für ein gutes Leben: EIN GESUNDER GEIST IN EINEM GESUNDEN KÖRPER.

Daher heißen wir euch herzlich willkommen! Hier gibt es Raum für Bewegung und Stille – körperlich und geistig. Ein Ort für Begegnung mit dem Bestreben, unsere gemeinsamen Fähigkeiten zu einem integralen Bewusstsein in der Welt zu teilen. Alles Sein ist eine große, miteinander verbundene Bewegung – Yoga ist das Bewusst-Sein dieser Einheit. Gesellschaftlich wurde Yoga in den letzten Jahren immer mehr ein Teil unseres kollektiven Selbstverständnisses – dadurch aber auch als Konsum- und Trendprodukt verstanden. Unser Ansatz will jedoch durch Erfahrung, Demut, eine klare Verbindung zu den traditionellen Lehren, selbstständiges Studium sowie Integrität im eigenen Üben den Wert des Yoga für ein tiefgreifendes Verständnis für das Leben und der persönlichen Entfaltung darin erhalten.

Alle Stunden, ob in der Tradition des Ashtanga Vinyasa Yoga, Anusara, Jivamukti, Yin, etc. entstammen der gleichen Wurzel und sind daher alle inhaltlich grundlegend miteinander verwandt – daher kommunizieren wir nicht mehr die Trademarks (Anusara & Co.) sondern die Übungsintensität.

BASIC: Jeder kann mitmachen – es kann aber auch mal physisch herausfordernd werden – je nach gewohnten Bewegungsmustern 😉
Alles wird hier aber genau erklärt und jeder hat etwas mehr Zeit, um sich zu orientieren.

MEDIUM: Du hast schon ein bisschen Yoga-Erfahrung und weißt, was der Hund und ein Vinyasa ist, alles wird hier moderater geübt als in einer “OPEN”.

OPEN: Normaler Yoga-Asana-Unterricht mit Atem, Bandha und Vinyasa. Alle sonstigen Formate sollten als Vorbereitung und Heranführung an diese Art des Übens verstanden werden. Letztlich zeigt die Erfahrung – und da haben wir seit über 20 Jahren Tausende Übende begleitet – dass der Yoga wirklich wirkt – in allen Bereichen des Lebens, wenn er denn konsequent geübt wird.

JIVAMUKTI-YOGA

JIVAMUKTI-YOGA ist der Stil, der hauptsächlich am Engel unterrichtet wird. Von Sharon Gannon und David Life in den 1980ern in New York begründet, ist JIVAMUKTI-YOGA einerseits an unser westlich-urbanes Umfeld angepasst, andererseits fest in der alten östlichen Tradition verwurzelt. So stehen beispielsweise das Chanten von Mantras und Musik hier nicht im Widerspruch, sondern bilden eine Einheit. Jiva bedeutet das kleine, individuelle Selbst mit all seinen Begrenzungen, Mukti die Befreiung von diesen Beschränkungen – wir können wachsen, Grenzen überwinden und uns verbinden, mit anderen, mit dem, was größer ist als wir selbst. JIVAMUKTI-YOGA zeichnet sich durch eine herausfordernde, fließende körperliche Asana-Praxis aus und beruht auf fünf Säulen:

Ahimsa: Gewaltlosigkeit – Grundlage unserer Yogapraxis ist ein von Mitgefühl und Freundlichkeit geprägter Umgang mit allen anderen. Dazu gehört auch eine vegetarisch-vegane Ernährung.

Bhakti: liebevolle Hingabe – wir sehen alle Lebewesen als Teil des großen Ganzen. So suchen wir nicht nach Unterschieden, sondern nach Gemeinsamkeiten. Hingebungsvoller Umgang mit allen ist unser Ziel – das üben wir inner- und außerhalb unserer geschützten Räume.

Dhyana: Meditation – neben der Asana-Praxis auf der Matte ist die körperliche und geistige Ruhe, die Einkehr in die Stille, ein wesentlicher Schritt unseres Yoga-Wegs.

Shastra: Studium der Schriften – Yoga ruht auf einer reichen Philosophie, die wir auch in unseren Klassen vermitteln, unter anderem durch das Chanten von Mantras.

Nada: Klang – wir singen, lauschen unserem inneren Klang und unterstützen unsere Yoga-Klassen mit Musik, die sowohl aktivieren und Energie geben als auch zur Entspannung einladen kann. Zudem lehren wir vor allem durch das Wort und weniger durch Demonstration.

Bei alledem gilt: Alles kann, nichts muss. Du bist bei uns herzlich eingeladen, DEIN YOGA zu üben. Wir unterrichten alle in derjenigen Methode oder angelehnt an eine Methode, die wir für uns als sinn- und freudvoll erfahren haben und die wir selbst üben – und du entscheidest, was für dich gut ist. Und das in jeder Yoga-Klasse.

ASHTANGA VINYASA YOGA

Von S.K. Pattabhi Jois zusammengeführte dynamische Übungssequenzen, in denen jede Asana über eine Sequenz von Bewegung, Atem, Blick und interner Muskelkontrolle mit der nächsten verbunden ist.

Wir bieten Ashtanga Vinyasa als Self-Practice MO-FR 7-9 Uhr und als geführte Klasse SA & SO 8-9:45 Uhr.

BHAKTI-YOGA

BHAKTI bedeutet Hingabe und steht für das Leben im Bewusstsein der liebenden Verbindung mit Gott. Fokus der BHAKTI-Praxis sind das Rezitieren heiliger Namen (Japa) sowie das Chanten in Ruf und Antwort (Kirtan).

GENTLE YOGA

GENTLE bedeutet „sanft“ und steht für eine ruhige Asana-Praxis mit Fokus auf Regeneration und Entspannung. GENTLE-Klassen sind ideal geeignet für Senioren und alle, die aktiv zur Ruhe finden möchten.

KINDER- UND TEENS-YOGA

Yoga unterstützt Kinder und Teens in ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung. Lernfähigkeit, Konzentration, Kreativität und Selbstbewusstsein werden durch Yoga gestärkt. Der Wechsel von Bewegung und Entspannung führt zu Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und verbessert die Aufnahmefähigkeit. Kinder und Teens erfahren, wie wohltuend es sein kann, sich zu entspannen, und lernen auf spielerischem Weg, ihre Gedanken zu beruhigen. Für Kinder und Teens von 5 bis 16 Jahren.

KIRTAN

KIRTAN steht für das Singen von Mantren in Ruf und Antwort. Es ist wichtiger Bestandteil des BHAKTI-YOGA, aber auch die JIVAMUKTI-Tradition empfiehlt KIRTAN als regelmäßige Praxis, um das Bewusstsein positiv zu beeinflussen und die Energiebahnen (Nadis) durch positive Schwingungen zu reinigen.

MEDITATION

MEDITATION (Dhyana) ist ein Zustand von Stille und reinem Bewusstsein, der durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen (Dharana) erreicht werden kann. Aktive und stille Techniken unterstützen dabei, den Geist zu fokussieren und das Gedankenkarussell anzuhalten.

PRÄNATAL-YOGA

In der Schwangerschaft wird eine sanfte Yoga-Praxis empfohlen, die dabei hilft, die Mutter-Baby-Beziehung aufzubauen, aktiv zu bleiben, Ängste und Stress abzubauen, Schwangerschaftsbeschwerden effektiv vorzubeugen und Vertrauen für die Geburt zu stärken. PRÄNATAL-YOGA wird in geschlossenen Kleingruppen-Workshops unterrichtet.

PRANAYAMA

PRANAYAMA bedeutet „Atem kontrollieren, um Lebensenergie zu gewinnen“. Durch zielgerichtete Atemtechniken kann das Bewusstsein positiv beeinflusst und Körper und Geist zusammengeführt werden.

RESTORATIVE YOGA

RESTORATIVE steht für „tiefes Loslassen“. Mithilfe von Kissen, Decken, Blöcken und Gurten können wirksame Asanas bequem und lange gehalten werden, um Körper und Geist eine Tiefenentspannung der besonderen Art zu ermöglichen.

SATSANG

SATSANG, auch übersetzt als „wahre Gemeinschaft“, steht für ein Zusammensein mit Gleichgesinnten, die sich über Themen des Yoga austauschen. Das gemeinsame Leben und Reflektieren von yogischen Inhalten und Einstellungen ist ein wichtiger Bestandteil gelebter Yoga-Praxis.

VINYASA FLOW YOGA

VINYASA bedeutet „auf eine bestimmte Art in Bewegung bringen“ und steht für das Zusammenspiel von Atem und Bewegung in der Asana-Praxis. Die Bewegung wird nach dem Atem ausgerichtet – der Geist kommt zur Ruhe. Es entsteht ein Fluss, eine kraftvolle und zugleich entspannende Meditation in Bewegung.

YIN-YOGA

YIN-YOGA ist die perfekte Ergänzung zu dynamischen Yoga-Stilen – als Yang bezeichnet. Hier werden Asanas sehr lange gehalten und Meridiane stimuliert, was den energetischen Fluss von Lebensenergie (Prana) verbessert.  YIN-YOGA ist eine Praxis, in der Asanas ohne Einsatz von Muskelkraft mehrere Minuten gehalten werden. Die Wirkung zielt auf die tieferen Bindegewebsschichten im Bereich von Hüfte, Becken und Lendenwirbelsäule, die in den aktiven Yoga-Stilen nicht oder kaum erreicht werden.